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	<title>Chemiewiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem bestimmten Volumen während einer chemischen Reaktion pro Zeiteinheit reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder verringert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG: &lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene charakteristische Zeit hat, in der sie abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich deren bestehende Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen bestimmten Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Reaktion steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung eigeneGrafik.png|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen; E&amp;lt;sub&amp;gt;kin (min)&amp;lt;/sub&amp;gt; entspricht der E&amp;lt;sub&amp;gt;A&amp;lt;/sub&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung hilft zu bestimmen, wie viele Teilchen in einem System die notwendige kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie für eine chemische Reaktion zu überwinden, was die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Zusammenstösse beeinflusst. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
Wichtig für die Boltzmann-Verteilung ist das Konzept der Stosstheorie; dabei ist die Berücksichtigung und Unterscheidung zwischen der Anzahl der gesamten Zusammenstösse und der Anzahl erfolgreichen Zusammenstösse entscheidend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Günter Baars und Roger Deuber, 2. Auflage, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem bestimmten Volumen während einer chemischen Reaktion pro Zeiteinheit reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder verringert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG: &lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene charakteristische Zeit hat, in der sie abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich deren bestehende Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen bestimmten Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Reaktion steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung eigeneGrafik.png|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen; E&amp;lt;sub&amp;gt;kin (min)&amp;lt;/sub&amp;gt; entspricht der E&amp;lt;sub&amp;gt;A&amp;lt;/sub&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Günter Baars und Roger Deuber, 2. Auflage, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem bestimmten Volumen während einer chemischen Reaktion pro Zeiteinheit reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder verringert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG: &lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene charakteristische Zeit hat, in der sie abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich deren bestehende Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen bestimmten Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Reaktion steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung eigeneGrafik.png|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen; E&amp;lt;sub&amp;gt;kin (min)&amp;lt;/sub&amp;gt; entspricht der E&amp;lt;sub&amp;gt;A&amp;lt;/sub&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-16T08:56:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem bestimmten Volumen während einer chemischen Reaktion pro Zeiteinheit reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder verringert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG: &lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene charakteristische Zeit hat, in der sie abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich deren bestehende Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen bestimmten Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Reaktion steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung eigeneGrafik.png|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen; Ekin minimale kinetische Energie entspricht der E&amp;lt;sub&amp;gt;A&amp;lt;/sub&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33308"/>
		<updated>2024-06-16T08:55:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem bestimmten Volumen während einer chemischen Reaktion pro Zeiteinheit reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder verringert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG: &lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene charakteristische Zeit hat, in der sie abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich deren bestehende Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen bestimmten Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Reaktion steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung eigeneGrafik.png|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen; Ekin minimale kinetische Energie entspricht der EA]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33307</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-16T08:54:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem bestimmten Volumen während einer chemischen Reaktion pro Zeiteinheit reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder verringert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG: &lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene charakteristische Zeit hat, in der sie abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich deren bestehende Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen bestimmten Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Reaktion steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung eigeneGrafik.png|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33306</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-16T08:53:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem bestimmten Volumen während einer chemischen Reaktion pro Zeiteinheit reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder verringert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG: &lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene charakteristische Zeit hat, in der sie abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich deren bestehende Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen bestimmten Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Reaktion steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung eigeneGrafik.png|thumb|left|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-16T08:53:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
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===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem bestimmten Volumen während einer chemischen Reaktion pro Zeiteinheit reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder verringert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG: &lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene charakteristische Zeit hat, in der sie abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich deren bestehende Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen bestimmten Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Reaktion steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung eigeneGrafik.png|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33304</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33304"/>
		<updated>2024-06-16T08:53:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem bestimmten Volumen während einer chemischen Reaktion pro Zeiteinheit reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder verringert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG: &lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene charakteristische Zeit hat, in der sie abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich deren bestehende Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen bestimmten Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Reaktion steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:BoltzmannVerteilung.png|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Datei:Boltzmann-Verteilung_eigeneGrafik.png&amp;diff=33303</id>
		<title>Datei:Boltzmann-Verteilung eigeneGrafik.png</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: Mberth lud eine neue Version von Datei:Boltzmann-Verteilung eigeneGrafik.png hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Abbildung einer Schülerin&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<updated>2024-06-16T08:49:53Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Abbildung einer Schülerin&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<updated>2024-06-16T08:45:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: Abbildung einer Schülerin&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Abbildung einer Schülerin&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem bestimmten Volumen während einer chemischen Reaktion pro Zeiteinheit reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder verringert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG: &lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene charakteristische Zeit hat, in der sie abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich deren bestehende Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen bestimmten Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Reaktion steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33273</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:57:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder erniedrigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG: &amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich dessen «alte» Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verlauf beider Reaktionen steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33271</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:57:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder erniedrigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG: &amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich dessen «alte» Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verlauf beider Reaktionen steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33270</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33270"/>
		<updated>2024-06-15T20:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]][[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder erniedrigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG: &amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich dessen «alte» Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verlauf beider Reaktionen steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33269</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:56:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]][[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder erniedrigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG: &amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich dessen «alte» Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verlauf beider Reaktionen steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33268</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:56:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]][[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder erniedrigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG &amp;lt;b&amp;gt; v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich dessen «alte» Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verlauf beider Reaktionen steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:56:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]][[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder erniedrigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition &amp;lt;b&amp;gt; RG v= Δc/Δt &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich dessen «alte» Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verlauf beider Reaktionen steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:53:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]][[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder erniedrigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG v= Δc/Δt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig und kann durch Faktoren wie Temperatur, Druck und Katalysatoren beeinflusst werden. &lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es langsame Reaktionen, die Monate bis Jahre dauern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Lebensmitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich dessen «alte» Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verlauf beider Reaktionen steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger als der der Edukte. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetischer Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetischer Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33265</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33265"/>
		<updated>2024-06-15T20:41:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]][[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder erniedrigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG v= Δc/Δt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme der Konzentration pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich dessen «alte» Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verlauf beider Reaktionen steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Je höher die potenzielle Energie ist, desto schwächer anziehend sind die Kräfte. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33264</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:39:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]][[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder erniedrigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG v= Δc/Δt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme des Kerns pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnelle und langsame Reaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine schnelle Reaktion wären Explosionen oder Verbrennungen sowie die Fällung von Salzen. Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine langsamere Reaktion wäre das Rosten von Metall oder das Verderben von Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt darin, wie schnell sich die Konzentration der jeweiligen reagierenden Stoffe ändert. Je schneller sich die Konzentration der Edukte ändert, desto schneller verläuft eine Reaktion. Damit Edukte mit neuen Stoffen reagieren können, müssen sich dessen «alte» Bindungen zuerst lösen. Das Lösen der vorherigen Bindungen benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Verlauf beider Reaktionen steigt die potenzielle Energie der Edukte an (Lockerung der Bindungen) und erreicht ein Maximum. Sobald neue Bindungen geknüpft werden, sinkt die potenzielle Energie wieder. Je höher die potenzielle Energie ist, desto schwächer anziehend sind die Kräfte. Bei exothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Produkte niedriger. Bei endothermen Reaktionen ist der Energiegehalt der Edukte niedriger als der der Produkte. ΔH beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) und die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33263</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:35:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]][[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder erniedrigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG v= Δc/Δt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme des Kerns pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33262</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:35:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]][[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder erniedrigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG v= Δc/Δt &lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; Abnahme des Kerns pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:34:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]][[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder erniedrigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG v= Δc/Δt &lt;br /&gt;
=&amp;gt; Abnahme des Kerns pro Zeit und Volumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:33:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]][[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder erniedrigt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition RG v= Δc/Δt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33259</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:31:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]][[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller nimmt die Konzentration der Edukte ab. Die Reaktionsgeschwindigkeit (RG) kann demnach auch beeinflusst werden, indem die Eduktkonzentration erhöht oder erniedrigt wird. &lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33258</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:26:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]][[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. &lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33257</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:26:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__ [[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. &lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:25:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. &lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-06-15T20:24:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammEndothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. &lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=33254</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:EnergiediagrammExothermeReaktion.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. &lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Energiediagramm, Delta H beschreibt die benötigte Energie (endotherm) der Reaktionen; für eine detailliertere Sicht siehe&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherm) der Reaktionen; für eine detailliertere Sicht siehe&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:Energiediagramme.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. &lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:Energiediagramme.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. &lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen&lt;br /&gt;
* Buch: Chemie für das Gymnasium, Kapitel 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<updated>2024-05-25T21:36:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:Energiediagramme.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. &lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|left|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-05-25T21:35:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
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[[image:Energiediagramme.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. &lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=32639</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-05-25T21:35:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:Energiediagramme.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. &lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<updated>2024-05-25T21:35:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: Quelle: https://www.chemieunterricht.de/dc2/fragen/kf-ka-279.htm&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Quelle: https://www.chemieunterricht.de/dc2/fragen/kf-ka-279.htm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:Energiediagramme.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. &lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Boltzmann-Verteilung.jpg|thumb|right|Boltzmann-Verteilung, Verhältnis Temperatur und Anzahl Teilchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
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===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
[[image:Energiediagramme.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. &lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Energiediagramme.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
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Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
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Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
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== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<updated>2024-05-25T21:31:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
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Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Energiediagramme.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
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Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
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Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=32633</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-05-25T21:30:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Energiediagramme.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion); für eine detailliertere Sicht siehe [https://www.seilnacht.com/Lexikon/aktiv2.html]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Grundlagen_der_Reaktionsgeschwindigkeit&amp;diff=32632</id>
		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-05-25T21:29:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Energiediagramme.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-05-25T21:28:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Energiediagramme.gif|200px|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-05-25T21:27:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Energiediagramme.gif|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion)]]&lt;br /&gt;
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Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
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Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-05-25T21:27:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
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===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[image:Energiediagramme.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
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Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
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== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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		<title>Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit</title>
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		<updated>2024-05-25T21:26:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mberth: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Grundlagen der Reaktionsgeschwindigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgeschwindigkeit ist ein Mass dafür, wie viele Teilchen in einem gewissen Volumen pro Zeiteinheit während einer chemischen Reaktion reagieren können. Je höher die Reaktionsgeschwindigkeit ist – also je schneller eine Reaktion abläuft – desto schneller verändert sich die Konzentration der Edukte. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von äusseren Einflüssen abhängig, kann also auch durch bspw. Temperatur, Druck, etc. und Katalysatoren beeinflusst werden.&lt;br /&gt;
Um die Reaktionsgeschwindigkeit genauer verstehen zu können, muss man sich bewusst sein, dass jede Reaktion ihre eigene, signifikante Zeit benötigt, in der die Reaktion abläuft. Hierbei unterscheiden wir zwischen langsamen und schnellen Reaktionen. Während schnelle Reaktionen oft innerhalb von Sekundenbruchteilen ablaufen, gibt es wiederum langsame Reaktionen, welche Monate bis Jahre lang dauern.&lt;br /&gt;
Schnelle Reaktionen sind oft exotherm, geben also Wärme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schnelle Reaktionen: Bsp. Explosionen, Verbrennungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Langsame Reaktionen: Bsp. Rosten von Metall, das Verderben von Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen schnellen und langsamen Reaktionen liegt bei der Grösse der Atomradien der reagierenden Edukte. Je kleiner der Atomradius ist, desto näher liegen die Valenzelektronen am Kern, und werde aufgrund der kurzen Distanz stärker vom Atomrumpf angezogen. Dementsprechend ist es auch viel schwieriger die Elektronen abzutrennen, da diese stärker angezogen werden als bei Atomen mit einem grösseren Atomradius. &lt;br /&gt;
Bei beiden Reaktionen müssen zunächst die anziehenden Kräfte überwunden werden. Dies benötigt einen gewissen Energieaufwand (Aktivierungsenergie). Erst wenn die alten Bindungen getrennt sind, können sich neue Bindungen bilden und die Reaktion kann ablaufen. &lt;br /&gt;
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[[image:Energiediagramme.gif|thumb|right|Energiediagramm, Delta H beschreibt die freigewordene Energie (exotherme Reaktion) und die benötigte Energie (endotherme Reaktion)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stosstheorie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chemischen Reaktionen, wie zum Beispiel das Rosten von Eisen, wird von aussen keine Energie hinzugefügt, daher muss die Aktivierungsenergie von den Edukten selbst stammen. Ein Stoff kann bei Raumtemperatur und in allen Aggregatszuständen eine kleine oder hohe kinetische Energie aufweisen, da sich die Teilchen in einem Stoff eigenständig bewegen.&lt;br /&gt;
Die Teilchen müssen für das Funktionieren einer Reaktion miteinander kollidieren, jedoch führt nicht jede Kollision zu einer Reaktion. &lt;br /&gt;
Nur Kollisionen, bei denen die Teilchen eine ausreichende kinetische Energie haben, um die Aktivierungsenergie der Reaktion zu überwinden, können zu einer Reaktion führen. Man muss zwischen der gesamten Anzahl und der Anzahl erfolgreicher Zusammenstösse unterscheiden, da nicht alle gleicht stark sind. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Teilchen ist zudem auch relevant, denn je nachdem, wie die Teilchen ausgerichtet sind, werden beim Zusammenstoss vorhandene Bindungen gelockert. Bei einem ausreichend heftigen Zusammenprall werden die Bindungen schliesslich so stark geschwächt, dass sich die neuen Bindungen der Produkte bilden können.  &lt;br /&gt;
Für jede Reaktion lässt sich eine minimale kinetische Energie (erforderliche Aktivierungsenergie) definieren, damit eine Reaktion erfolgreich ablaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Boltzmann-Verteilung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Boltzmann-Verteilung beschreibt, wie die Energien von Teilchen in einer Reaktion bei einer bestimmten Temperatur verteilt sind. Sie zeigt, dass Teilchen mit höherer kinetische Energie weniger häufig vorkommen als solche mit niedrigerer kinetische Energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* [https://www.youtube.com/watch?v=HrEtl5mVRmM/ Reaktionsgeschwindigkeit] – Video zur Reaktionsgeschwindigkeit (Simpleclub)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mberth</name></author>
		
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