<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=08h+zakjan</id>
	<title>Chemiewiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=08h+zakjan"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/08h_zakjan"/>
	<updated>2026-04-17T15:28:55Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.31.6</generator>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2572</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2572"/>
		<updated>2011-06-18T16:14:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Acetylsalicylsäure (links hydrophil, rechts lipophil)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einnistung von Helicobacter pylori]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CH4N2O + H2O → CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der     ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2566</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2566"/>
		<updated>2011-06-18T16:09:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Acetylsalicylsäure (links hydrophil, rechts lipophil)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CH4N2O + H2O → CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der     ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2553</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2553"/>
		<updated>2011-06-18T15:56:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:xxx]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CH4N2O + H2O → CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der     ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2549</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2549"/>
		<updated>2011-06-18T15:55:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:xxx]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CH4N2O + H2O → CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der     ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2534</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2534"/>
		<updated>2011-06-18T15:39:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:xxx]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Datei:Untitled.png&amp;diff=2532</id>
		<title>Datei:Untitled.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Datei:Untitled.png&amp;diff=2532"/>
		<updated>2011-06-18T15:32:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2530</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2530"/>
		<updated>2011-06-18T15:32:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2529</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2529"/>
		<updated>2011-06-18T15:31:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2528</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2528"/>
		<updated>2011-06-18T15:30:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:/Users/janinazakrzewski/Desktop/Untitled.pngl.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2526</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2526"/>
		<updated>2011-06-18T15:26:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine Lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2524</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2524"/>
		<updated>2011-06-18T15:24:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine Lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2521</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2521"/>
		<updated>2011-06-18T15:22:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkungsweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine Lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Behandlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2520</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2520"/>
		<updated>2011-06-18T15:20:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Wirkungsweise&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine Lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2519</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2519"/>
		<updated>2011-06-18T15:19:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Wirkungsweise&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine Lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2518</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2518"/>
		<updated>2011-06-18T15:19:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:08h zakjan|08h zakjan]] 15:19, 18. Jun. 2011 (UTC)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine Lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2517</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2517"/>
		<updated>2011-06-18T15:18:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine Lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2516</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2516"/>
		<updated>2011-06-18T15:17:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine Lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2514</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2514"/>
		<updated>2011-06-18T15:17:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine Lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2513</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2513"/>
		<updated>2011-06-18T15:16:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine Lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= = = Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli = = =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2512</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2512"/>
		<updated>2011-06-18T15:16:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine Lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli = = =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2510</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2510"/>
		<updated>2011-06-18T15:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine Lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2509</id>
		<title>Anwendungen: &quot;Magenprobleme&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Anwendungen:_%22Magenprobleme%22&amp;diff=2509"/>
		<updated>2011-06-18T15:14:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: Die Seite wurde neu angelegt: Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.  == Einna...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Folgenden werden zwei Ursachen für Magenprobleme erklärt, die Einnahme von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aspirin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die Infizierung mit dem Bakterium &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einnahme von Aspirin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure, auch bekannt als Aspirin, können als Nebenwirkung Magenprobleme auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirkungsweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Acetylsalicylsäure hat eine hydrophile Form und eine Lipophile Form und einen pKs-Wert von 4:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der pH-Wert im Mund 7 beträgt, ist das Gleichgewicht bei der hydrophilen Form. Im Magen hat es jedoch einen pH-Wert von 1, was dazu führt, dass sich die lipophile Säureform bildet, weil der pH-Wert saurer ist. Daher hat es mehr H3O+ (= mehr Protonen→ mehr Säure vorhanden).&lt;br /&gt;
Die Magenschleimhaut ist lipophil, was bedeutet, dass hydrophile Teilchen diese nicht durchdringen können. Nachdem Aspirin dann jedoch in der lipophilen Form vorliegt, kann es durch die Schleimhaut diffundieren und so die Schutzfunktion des Magens umgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ausserhalb des Magens( Zellschicht) ist wiederum basisch, was bedeutet, dass das Aspirin wieder zur Säure wird und so den Magen verätzt. Es kommt zu Magenproblemen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Lösung&lt;br /&gt;
Die Beigabe von Natriumbicarbonat NaHCO3, welche als Puffer fungiert, hebt den pH-Wert des Magens kurzfristig von 1 auf 4. Dadruch wird keine Base von Aspirin gebildet, sodass dieses in seiner hydrophilen Form bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infizierung mit Helicobacter pyroli ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Informationen zum Helicobacter pyroli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Helicobacter pyroli ist ein Stäbchenbakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann. Es bewegt sich mithilfe von Geisseln fort. &lt;br /&gt;
Das Bakterium wurde im Jahre 1983 von Barry Marshall und John Robin Warren entdeckt. Ihre Forschung wurde jedoch lange Zeit nicht ernst genommen, bis das Helicobacter pyroli 1989 als weltweite Ursache für Magenprobleme angenommen wurde. 2005 wurden Marshall und Warren je zur Hälfte mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen zum Helicobacter pyroli ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verursachung der  Magenprobleme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Helicobacter pyroli kann Magenerkrankungen wie Gastritis, Magengeschwüre oder Zwölffingerdarmgeschwüre hervorrufen. Es nistet sich in der lipophilen Schicht der Magenwand ein. Eigentlich ist Magensäure so sauer, dass sie kein Überleben zulässt. Zum Schutz vor dieser aggressiven Magensäure bildet der Helicobacter pyroli ein Enzym, die sogenannte Urease. Dadurch bildet sich um das Bakterium eine schützende Ammoniak-Wolke, welche die Umgebung vorübergehend neutralisiert und das Bakterium so gegen die Magensäure resistent macht.&lt;br /&gt;
Das Bakterium kann zudem ein Toxin herstellen, welches den Stoffwechsel der Magenschleimhaut beeinflusst. Der pH-Wert sinkt weil es zu einer Zunahme der Magensäurenproduktion kommt. Dem zu folge ist mit chronischen Entzündungen zu rechnen. Darüber hinaus greifen die Toxine die Magenschleimhaut direkt an, es entstehen Magengeschwüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übertragung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Übertragung des Helicobacter pyrolis ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen. Man vermutet aber eine fäkal-orale Übertragung. Also eine Wiederaufnahme durch verschmutztes Wasser und Nahrung nach dem Stuhlgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Symptome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine Infektion zeigt grundsätzlich keine Symptome, kann sich aber durch Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen äussern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diagnose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Methode eine Helicobacter pyroli – Infektion nachzuweisen ist der Harnstoff-Atemtest. Dieser läuft folgendermassen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Dem Patient wird ein Harnstoff, der mit markierten 13C-Atomen (Kohlenstoff-Isotop) versetzt ist, verabreicht.&lt;br /&gt;
2.	Falls eine Infektion vorhanden ist, spaltet das vom Helicobacter pylori produzierte Enzym Urease den Harnstoff auf. Dadurch werden die markierten 13C – Atome frei und können neue Bindungen eingehen.&lt;br /&gt;
Folgende chemische Reaktion findet also im Magen statt:&lt;br /&gt;
Harnstoff reagiert mit dem Enzym Urease zu Kohlenstoff-Dioxid und Ammoniak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13CH4N2O + H2O → 13CO2 + 2 NH3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Nach etwa einer halben Stunde wird beim Patienten ein Atemtest vollzogen. Bei einer bestehenden Infektion verbinden sich einige der freigewordenen 13C-Atome mit O2 was in der ausgeatmeten Luft als 13CO2 erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behandlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Neben der Verabreichung von Antibiotika ist das Aufnehmen von Protonenpumpenhemmern durch die Nahrung eine oft angewendete&lt;br /&gt;
Behandlungsmethode. Sie werden im Dünndarm aufgenommen und gelangen über den Blutkreislauf in die Belegzellen des Magens. Dort werden die Protonenpumpen gehemmt um die Produktion von Salzsäure vorübergehen einzuschränken. Somit steigt der pH-Wert im Magen was eine Ausbreitung der verätzten Stellen ausschliesst. Die Wirkung der Protonenpumpenhemmern hält aber nur 1 – 3 Tage an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Unterrichtsnotizen&lt;br /&gt;
http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/Krankheitsbilder/Helicobacter_pylori_Infektion_Hp_Infektion.php &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org/wiki/Protonen-Kalium-Pumpe&lt;br /&gt;
http://www.daviva.de/03/verfahren/helicobacter/index.html&lt;br /&gt;
http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/000140/WC500047594.pdf&lt;br /&gt;
http://www.onmeda.de/krankheiten/helicobacter_pylori_infektion.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Benutzer:08h_zakjan&amp;diff=2505</id>
		<title>Benutzer:08h zakjan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Benutzer:08h_zakjan&amp;diff=2505"/>
		<updated>2011-06-18T14:53:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: Die Seite wurde neu angelegt: nbnmb&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;nbnmb&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2260</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2260"/>
		<updated>2010-06-22T21:18:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Beispiel 3 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Lorentzkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom die Masse 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g hat. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl an Teilchen abzuwägen. Dies ist sehr wichtig, weil chemische Reaktionen nur vollständig ablaufen, wenn die reagierenden Teilchen in einem bestimmten Stoffmengenverhältnis beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023 mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Wassermoleküle befinden sich in einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Was sind jeweils die Stoffmengen der beteiligten Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = x mol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= ½ n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 1/2∙ 55,6mol = 27,8 mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
        n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol; &lt;br /&gt;
        M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) 2g/mol; &lt;br /&gt;
        m(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = n(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ∙ M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) &lt;br /&gt;
        m(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol∙ 2g/mol = 111,2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
       anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
       n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol; M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 32g/mol; &lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)∙ M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol∙ 32g/mol = 889,6g;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. &lt;br /&gt;
Im Kern befinden sich die (positiv  geladenen) Protonen und die (elektrisch neutralen) Neutronen. Beide haben die Masse 1u.&lt;br /&gt;
In der Hülle befinden sich die (negativ geladenen) Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzdem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Protonen und Neutronen eine ca. 2000fach höhere Masse haben als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2255</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2255"/>
		<updated>2010-06-22T21:16:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Beispiel 3 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Lorentzkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom die Masse 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g hat. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl an Teilchen abzuwägen. Dies ist sehr wichtig, weil chemische Reaktionen nur vollständig ablaufen, wenn die reagierenden Teilchen in einem bestimmten Stoffmengenverhältnis beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023 mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Wassermoleküle befinden sich in einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Was sind jeweils die Stoffmengen der beteiligten Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = x mol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= ½ n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 1/2∙ 55,6mol = 27,8 mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
        n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol; M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) 2g/mol; m(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = n(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ∙ M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) m(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol∙ 2g/mol = 111,2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
       anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
       n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol; M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 32g/mol; &lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)∙ M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol∙ 32g/mol = 889,6g;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. &lt;br /&gt;
Im Kern befinden sich die (positiv  geladenen) Protonen und die (elektrisch neutralen) Neutronen. Beide haben die Masse 1u.&lt;br /&gt;
In der Hülle befinden sich die (negativ geladenen) Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzdem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Protonen und Neutronen eine ca. 2000fach höhere Masse haben als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2254</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2254"/>
		<updated>2010-06-22T21:15:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Atomgrösse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Lorentzkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom die Masse 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g hat. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl an Teilchen abzuwägen. Dies ist sehr wichtig, weil chemische Reaktionen nur vollständig ablaufen, wenn die reagierenden Teilchen in einem bestimmten Stoffmengenverhältnis beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023 mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Wassermoleküle befinden sich in einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Was sind jeweils die Stoffmengen der beteiligten Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = x mol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= ½ n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 1/2∙ 55,6mol = 27,8 mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
        n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol; M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) 2g/mol; &lt;br /&gt;
	m(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = n(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ∙ M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
        m(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol∙ 2g/mol = 111,2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
       anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
       n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol; M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 32g/mol; &lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)∙ M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol∙ 32g/mol = 889,6g;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. &lt;br /&gt;
Im Kern befinden sich die (positiv  geladenen) Protonen und die (elektrisch neutralen) Neutronen. Beide haben die Masse 1u.&lt;br /&gt;
In der Hülle befinden sich die (negativ geladenen) Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzdem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Protonen und Neutronen eine ca. 2000fach höhere Masse haben als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2251</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2251"/>
		<updated>2010-06-22T21:10:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Beispiel 3 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Lorentzkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom die Masse 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g hat. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl an Teilchen abzuwägen. Dies ist sehr wichtig, weil chemische Reaktionen nur vollständig ablaufen, wenn die reagierenden Teilchen in einem bestimmten Stoffmengenverhältnis beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023 mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Wassermoleküle befinden sich in einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Was sind jeweils die Stoffmengen der beteiligten Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = x mol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= ½ n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 1/2∙ 55,6mol = 27,8 mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
        n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol; M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) 2g/mol; &lt;br /&gt;
	m(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = n(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ∙ M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
        m(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol∙ 2g/mol = 111,2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
       anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
       n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol; M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 32g/mol; &lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)∙ M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol∙ 32g/mol = 889,6g;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2250</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2250"/>
		<updated>2010-06-22T21:10:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Beispiel 3 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Lorentzkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom die Masse 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g hat. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl an Teilchen abzuwägen. Dies ist sehr wichtig, weil chemische Reaktionen nur vollständig ablaufen, wenn die reagierenden Teilchen in einem bestimmten Stoffmengenverhältnis beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023 mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Wassermoleküle befinden sich in einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Was sind jeweils die Stoffmengen der beteiligten Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = x mol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= ½ n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 1/2∙ 55,6mol = 27,8 mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
        n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol; M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) 2g/mol; &lt;br /&gt;
	m(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = n(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ∙ M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;), m(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol∙ 2g/mol = 111,2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
       anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
       n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol; M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 32g/mol; &lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)∙ M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol∙ 32g/mol = 889,6g;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2249</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2249"/>
		<updated>2010-06-22T21:09:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Beispiel 3 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Lorentzkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom die Masse 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g hat. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl an Teilchen abzuwägen. Dies ist sehr wichtig, weil chemische Reaktionen nur vollständig ablaufen, wenn die reagierenden Teilchen in einem bestimmten Stoffmengenverhältnis beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023 mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Wassermoleküle befinden sich in einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Was sind jeweils die Stoffmengen der beteiligten Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = x mol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= ½ n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 1/2∙ 55,6mol = 27,8 mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
        n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol; M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) 2g/mol; &lt;br /&gt;
	m(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = n(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ∙ M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
	m(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol∙ 2g/mol = 111,2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
       anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
       n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol; M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 32g/mol; &lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)∙ M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol∙ 32g/mol = 889,6g;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2248</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2248"/>
		<updated>2010-06-22T21:08:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Beispiel 3 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Lorentzkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom die Masse 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g hat. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl an Teilchen abzuwägen. Dies ist sehr wichtig, weil chemische Reaktionen nur vollständig ablaufen, wenn die reagierenden Teilchen in einem bestimmten Stoffmengenverhältnis beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023 mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Wassermoleküle befinden sich in einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Was sind jeweils die Stoffmengen der beteiligten Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = x mol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= ½ n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 1/2∙ 55,6mol = 27,8 mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
        n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol; M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) 2g/mol; &lt;br /&gt;
	m(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = n(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ∙ M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
	m(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol∙ 2g/mol = 111,2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
       anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
       n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol; M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 32g/mol; &lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)∙ M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol∙ 32g/mol = 889,6g;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2247</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2247"/>
		<updated>2010-06-22T21:07:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Beispiel 3 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Lorentzkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom die Masse 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g hat. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl an Teilchen abzuwägen. Dies ist sehr wichtig, weil chemische Reaktionen nur vollständig ablaufen, wenn die reagierenden Teilchen in einem bestimmten Stoffmengenverhältnis beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023 mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Wassermoleküle befinden sich in einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Was sind jeweils die Stoffmengen der beteiligten Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = x mol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= ½ n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 1/2∙ 55,6mol = 27,8 mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
        n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol; M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) 2g/mol; &lt;br /&gt;
	m(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = n(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ∙ M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
	m(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol∙ 2g/mol = 111,2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
       anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
       n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol; M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 32g/mol; &lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)∙ M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol∙ 32g/mol = 889,6g;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2244</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2244"/>
		<updated>2010-06-22T21:07:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Beispiel 3 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Lorentzkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom die Masse 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g hat. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl an Teilchen abzuwägen. Dies ist sehr wichtig, weil chemische Reaktionen nur vollständig ablaufen, wenn die reagierenden Teilchen in einem bestimmten Stoffmengenverhältnis beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023 mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Wassermoleküle befinden sich in einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Was sind jeweils die Stoffmengen der beteiligten Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = x mol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= ½ n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 1/2∙ 55,6mol = 27,8 mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
        n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol; M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) 2g/mol; &lt;br /&gt;
	m(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = n(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ∙ M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
	m(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol∙ 2g/mol = 111,2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
       anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
       n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol; M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 32g/mol; &lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)∙ M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol∙ 32g/mol = 889,6g;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2243</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2243"/>
		<updated>2010-06-22T21:04:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Beispiel 3 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Lorentzkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom die Masse 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g hat. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl an Teilchen abzuwägen. Dies ist sehr wichtig, weil chemische Reaktionen nur vollständig ablaufen, wenn die reagierenden Teilchen in einem bestimmten Stoffmengenverhältnis beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023 mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Wassermoleküle befinden sich in einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Was sind jeweils die Stoffmengen der beteiligten Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = x mol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= ½ n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 1/2∙ 55,6mol = 27,8 mol&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
        n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol; M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) 2g/mol; &lt;br /&gt;
	m(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = n(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ∙ M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
	m(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol∙ 2g/mol = 111,2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
       anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
       n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol; M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 32g/mol; &lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)∙ M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol∙ 32g/mol = 889,6g;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2242</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2242"/>
		<updated>2010-06-22T21:04:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Beispiel 3 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Lorentzkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom die Masse 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g hat. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl an Teilchen abzuwägen. Dies ist sehr wichtig, weil chemische Reaktionen nur vollständig ablaufen, wenn die reagierenden Teilchen in einem bestimmten Stoffmengenverhältnis beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023 mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Wassermoleküle befinden sich in einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Was sind jeweils die Stoffmengen der beteiligten Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = x mol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= ½ n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 1/2∙ 55,6mol = 27,8 mol&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
        n(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol; M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) 2g/mol; &lt;br /&gt;
	m(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = n(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ∙ M(H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
	m(H &amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) = 55,6mol∙ 2g/mol = 111,2g&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
       anderer Lösungsweg:&lt;br /&gt;
       n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol; M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 32g/mol; &lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= n(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)∙ M(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;);&lt;br /&gt;
       m(O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;)= 27,8mol∙ 32g/mol = 889,6g;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2240</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2240"/>
		<updated>2010-06-22T20:53:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Beispiel 2 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Lorentzkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom die Masse 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g hat. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl an Teilchen abzuwägen. Dies ist sehr wichtig, weil chemische Reaktionen nur vollständig ablaufen, wenn die reagierenden Teilchen in einem bestimmten Stoffmengenverhältnis beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023 mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Teilchen benötigt die Synthese von einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Wie viele Teilchen haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = xmol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2238</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2238"/>
		<updated>2010-06-22T20:52:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Mol */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Lorentzkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom die Masse 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g hat. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl an Teilchen abzuwägen. Dies ist sehr wichtig, weil chemische Reaktionen nur vollständig ablaufen, wenn die reagierenden Teilchen in einem bestimmten Stoffmengenverhältnis beteiligt sind.&lt;br /&gt;
Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023g/mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Teilchen benötigt die Synthese von einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Wie viele Teilchen haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = xmol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2237</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2237"/>
		<updated>2010-06-22T20:47:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Trägheit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition Lorentzkraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g wiegt. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl Teilchen abwägen. Dies ist sehr wichtig, weil es Reaktionen gibt, die nur stattfinden, wenn die richtige Anzahl Teilchen beteiligt ist. Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023g/mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Teilchen benötigt die Synthese von einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Wie viele Teilchen haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = xmol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2236</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2236"/>
		<updated>2010-06-22T20:47:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Trägheit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorentzkraft (siehe Definition weiter unten), werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Lorentzkraft&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g wiegt. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl Teilchen abwägen. Dies ist sehr wichtig, weil es Reaktionen gibt, die nur stattfinden, wenn die richtige Anzahl Teilchen beteiligt ist. Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023g/mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Teilchen benötigt die Synthese von einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Wie viele Teilchen haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = xmol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2235</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2235"/>
		<updated>2010-06-22T20:46:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Trägheit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. In unserem Beispiel beim Massenspektrometers ist dies die geradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die [[Lorentzkraft]], werden diese verschieden abgelenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die thermische Eigenbewegung der Teilchen weitaus grösser ist.&lt;br /&gt;
Dies hat zur Folge, dass die Masse der Teilchen nicht mit der Gravitationskraft bestimmt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition [[Lorentzkraft]]&lt;br /&gt;
Die Lorentzkraft ist die Kraft, die auf bewegte elektrische Ladungen in elektromagnetischen Feldern wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g wiegt. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl Teilchen abwägen. Dies ist sehr wichtig, weil es Reaktionen gibt, die nur stattfinden, wenn die richtige Anzahl Teilchen beteiligt ist. Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023g/mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Teilchen benötigt die Synthese von einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Wie viele Teilchen haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = xmol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2233</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2233"/>
		<updated>2010-06-22T20:32:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Massenspektrometer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Bereich. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein oder mehrere Elektronen herausgeschlagen werden. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse und Ladung werden die Ionen dort mehr oder weniger stark abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die höher geladenen Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die einfach geladenen und die Teilchen mit der geringeren Massen werden mehr abgelenkt als die mit der höheren Masse. Letzteres ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. Im unseren Beispiel des Massenspektrometers ist dies die gradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorenzkraft, werden diese verschieden abgelenkt. Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. &lt;br /&gt;
Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die Temperatur-Bewegung der Teilchen weit aus grösser ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g wiegt. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl Teilchen abwägen. Dies ist sehr wichtig, weil es Reaktionen gibt, die nur stattfinden, wenn die richtige Anzahl Teilchen beteiligt ist. Die Reaktionsgleichung gibt das Verhältnis der Teilchen an und mit der Molmasse kann die richtige Masse der Stoffe gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023g/mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Teilchen benötigt die Synthese von einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Wie viele Teilchen haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = xmol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2196</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2196"/>
		<updated>2010-06-22T16:54:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Massenspektrometer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Kasten. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein Elektron herausgeschlagen wird. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse werden die Ionen dort mehr oder weniger stark aus ihrer Richtung abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die leichten Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die schweren. Dies ist auf die Trägheit zurückzuführen. Aus den gemessenen Ablenkungswinkeln lässt sich die Masse der Teilchen sehr genau bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. Im unseren Beispiel des Massenspektrometers ist dies die gradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorenzkraft, werden diese verschieden abgelenkt. Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. &lt;br /&gt;
Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die Temperatur-Bewegung der Teilchen weit aus grösser ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g wiegt. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl Teilchen abwägen. Dies ist sehr wichtig, weil es Reaktionen gibt, die nur stattfinden, wenn die richtige Anzahl Teilchen beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023g/mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Teilchen benötigt die Synthese von einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Wie viele Teilchen haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = xmol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2195</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2195"/>
		<updated>2010-06-22T16:35:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Trägheit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Kasten. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein Elektron herausgeschlagen wird. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse werden die Ionen dort mehr oder weniger stark aus ihrer Richtung abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die leichten Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die schweren. Dies ist auf die Trägheit zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. Im unseren Beispiel des Massenspektrometers ist dies die gradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel die Lorenzkraft, werden diese verschieden abgelenkt. Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. &lt;br /&gt;
Die Gravitationskraft hat hierbei kaum Einfluss auf die Ablenkung, weil die Temperatur-Bewegung der Teilchen weit aus grösser ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g wiegt. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl Teilchen abwägen. Dies ist sehr wichtig, weil es Reaktionen gibt, die nur stattfinden, wenn die richtige Anzahl Teilchen beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023g/mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Teilchen benötigt die Synthese von einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Wie viele Teilchen haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = xmol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2193</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=2193"/>
		<updated>2010-06-22T16:26:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Massenspektrometer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Masse der Atome kann nicht mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft bestimmt werden, da sie zu klein zu leicht sind. Eine Alternative ist notwendig. Auf Grund der Trägheit der Atome, kann die Masse mit dem [[Massenspektrometer]] bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage oder mit Hilfe der Gravitationskraft ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Kasten. Durch Beschuss mit energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt, weil beim Zusammenstoß der Elektronen mit unseren Teilchen ein Elektron herausgeschlagen wird. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse werden die Ionen dort mehr oder weniger stark aus ihrer Richtung abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die leichten Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die schweren. Dies ist auf die Trägheit zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. Im unseren Beispiel des Massenspektrometers ist dies die gradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel das Magnetfeld, werden diese verschieden abgelenkt. Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. &lt;br /&gt;
Die Gravitationskraft hat hierbei keinen Einfluss auf die Ablenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g wiegt. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Mols: Es ist möglich, eine definierte Anzahl Teilchen abwägen. Dies ist sehr wichtig, weil es Reaktionen gibt, die nur stattfinden, wenn die richtige Anzahl Teilchen beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023g/mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Teilchen benötigt die Synthese von einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Wie viele Teilchen haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = xmol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Atomgrösse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=1864</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=1864"/>
		<updated>2010-06-05T16:59:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Trägheit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Atommasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Kasten. Durch Beschuss von energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse werden die Ionen dort mehr oder weniger stark aus ihrer Richtung abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die leichten Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die schweren. Dies ist auf die Trägheit zurückzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. Im unseren Beispiel des Massenspektrometers ist dies die gradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel das Magnetfeld, werden diese verschieden abgelenkt. Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. &lt;br /&gt;
Die Gravitationskraft hat hierbei keinen Einfluss auf die Ablenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g wiegt. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023g/mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Teilchen benötigt die Synthese von einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Wie viele Teilchen haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = xmol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=1863</id>
		<title>Masse und Grösse der Atome</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rdeuber.ch/chemiewiki/index.php?title=Masse_und_Gr%C3%B6sse_der_Atome&amp;diff=1863"/>
		<updated>2010-06-05T16:58:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;08h zakjan: /* Atommasse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Atommasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Atom besteht grundsätzlich aus einem Kern und der Hülle. Der Kern ist im Vergleich zur Hülle allerdings winzig klein. Die Hülle hat mit einem Durchmesser von etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;-10&amp;lt;/sup&amp;gt;m einen ungefähr zehntausendfach größeren Durchmesser als der Kern (10&amp;lt;sup&amp;gt;-14&amp;lt;/sup&amp;gt;m). Trotzem befindet sich beinahe die ganze Masse eines Atoms in diesem Kern, da Elektronen viel kleiner sind als Protonen und Neutronen. Diese sind ca. 2000 mal schwerer als Elektronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ein Atomkern so groß wie eine Stecknadel, würde das ganze Atom den Durchmesser des Eifelturmes haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Periodensystem nimmt die Atomgrösse von links nach rechts ab und von oben nach unten zu. Siehe dazu auch den Artikel [[C Das Periodensystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Massenspektrometer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man die Masse von Atomen bestimmen? Mit einer Waage ist dies nicht möglich, die Atome sind viel zu klein und zu leicht.&lt;br /&gt;
Die Masse von Atomen wird mit einem Massenspektrometer bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Teilchen, von welchen wir die Masse bestimmen wollen, bilden die Probe. Im linken Kasten wird diese verdampft und gelangt in den mit „Ionisierung“ beschrifteten Kasten. Durch Beschuss von energiereichen Elektronen, werden unsere Teilchen in positiv geladene Molekül-Ionen umgewandelt. Ein Teil zerfällt aber auch in Bruchstücke. Durch ein elektrisches Feld werden die Ionen beschleunigt, zu einem feinen Strahl gebündelt und durch ein Magnetfeld geschickt. Je nach Masse werden die Ionen dort mehr oder weniger stark aus ihrer Richtung abgelenkt und von Detektoren aufgefangen.&lt;br /&gt;
Die leichten Teilchen werden bei dieser Prozedur mehr abgelenkt, als die schweren. Dies ist auf die Trägheit zurückzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trägheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trägheit ermöglicht die Bestimmung der Masse von Atomen. (siehe [[Massenspektrometer]]) Deshalb ist sie sehr wichtig.&lt;br /&gt;
Die Trägheit ist die Eigenschaft von Körpern, in ihrem Bewegungszustand zu verharren. Im unseren Beispiel des Massenspektrometers ist dies gradlinige, gleichförmige Bewegung. Wenn eine externe Kraft auf unsere geladenen Teilchen wirkt, in unserem Beispiel das Magnetfeld, werden diese verschieden abgelenkt. Je kleiner die Masse, je grösser die Ablenkung. &lt;br /&gt;
Die Gravitationskraft hat hierbei keinen Einfluss auf die Ablenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mol ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Massenspektrometer]] wurde herausgefunden, dass ein H-Atom 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g wiegt. Da dies eine sehr kleine Zahl ist, definierte man eine neue Einheit – das Unit. Das heisst 1 unit = 1.66 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;-24&amp;lt;/sup&amp;gt;g. &lt;br /&gt;
Daraus folgt 1g = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt;unit. Diese Konstante nennt man Avogadro-Zahl (NA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Chemiewiki_2.PNG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Mol: Ein Mol ist eine Anzahl von Teilchen, und zwar genau 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen. (&amp;amp;rarr; keine Masse!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Molmasse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition Molmasse: Masse von einem Mol Teilchen (6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen). Die Einheit ist g/mol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmung der Molmasse:&lt;br /&gt;
Bsp. Wasser H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O &amp;amp;rarr; 2 H + 1 O =  2 * 1u + 1 * 16u = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse = 18 g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Beispiel 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimme die Anzahl Ag-Atome in einem Silberring der Masse 2.66 g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bestimmung der Molmasse (1 Ag = 108u &amp;amp;rarr; 108 g/mol)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Dreisatz&lt;br /&gt;
        6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome = 108g&lt;br /&gt;
        x Atome = 2.66g&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.5 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Atome&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Teilchen hat es in einem Tropfen Wasser? Die Masse von 10 Tropfen ist 0.42 g. Gib die Lösung in mol und Anzahl Teilchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	1 Tropfen = 0.042g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	1 Wasserteilchen H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O = 18u (Berechnung weiter oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;amp;rarr; Molmasse = 18g/mol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Dreisatz für Berechnung mol&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        0.042g = x mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 0.0023g/mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Dreisatz für Berechnung Anzahl Teilchen&lt;br /&gt;
        1mol = 6.02 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
        0.0023mol = x Teilchen&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 1.4 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;21&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthese von Wasser aus den Elementen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aufgabenstellung:&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Stelle die Reaktionsgleichung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Wie viele Teilchen benötigt die Synthese von einem Liter Wasser?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Wie viele Teilchen haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Wie viele Gramm haben die Edukte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lösungsweg:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; + O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; &amp;amp;rarr; 2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&lt;br /&gt;
        1l Wasser = 1kg = 1000g&lt;br /&gt;
        1 Wasserteilchen = 18u &amp;amp;rarr; Molmasse: 18g/mol&lt;br /&gt;
        &lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        18g = 1mol&lt;br /&gt;
        1000g = xmol&lt;br /&gt;
        x = 55.6 mol &amp;amp;rarr; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3.34 * 10&amp;lt;sup&amp;gt;25&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)     &lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1 * 55.6mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;55.6mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 1* 55.6 = 2mol = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;27.8mol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	&lt;br /&gt;
        H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 2u &amp;amp;rarr; 1mol = 2g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        2g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 55.6mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 111.2g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	&lt;br /&gt;
        O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: Molmasse 1 Teilchen = 32u &amp;amp;rarr; 1mol = 32g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        Dreisatz:&lt;br /&gt;
        32g = 1mol&lt;br /&gt;
        x g = 27.8mol&lt;br /&gt;
        &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;x = 889.6g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Chemieunterlagen Herr Deuber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Templates]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>08h zakjan</name></author>
		
	</entry>
</feed>